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Bekanntmachung über die besonderen Voraussetzungen für die Erteilung von Flugverkehrskontrollfreigaben für die Durchführung von Sichtabflügen nach Instrumentenflugregeln

Vom 23. Januar 2017 (NfL I 1-927-17)

Auf Grund des § 31 Abs. 2 der Luftverkehrs-Ordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894), die durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Juni 2016 (BGBl. I S. 1548) geändert worden ist, gibt das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hiermit die besonderen Voraussetzungen für die Erteilung von Flugverkehrskontrollfreigaben zur Durchführung von Sichtabflügen nach Instrumentenflugregeln bekannt:

1. Sichtabflüge (Visual departures) sind Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR-Flüge), die – unter Beibehaltung der Erdsicht – ganz oder teilweise von den festgelegten IFR-Abflugverfahren abweichen.

2. IFR-Flüge können durch die zuständige Flugverkehrskontrollstelle bei Vorliegen aller nachfolgend genannten besonderen Voraussetzungen für einen Sichtabflug freigegeben werden:

2.1 Der Luftfahrzeugführer beantragt dieses Verfahren oder stimmt ihm zu;

2.2 die Hauptwolkenuntergrenze liegt nicht unter der Radarführungsmindesthöhe oder der Luftfahrzeugführer meldet unmittelbar vor dem Abflug, dass die Wetterbedingungen einen Sichtabflug gestatten, und er ausreichend sicher ist, dieses Verfahren durchführen zu können;

2.3 das Verfahren wird nur am Tage angewendet;

2.4 das Verfahren wird höhenmäßig begrenzt;



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